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  • Der Zankapfel
    Mit der zunehmenden Popularität von Apple-Produkten steigt auch das Bedürfnis von Betrügern, den Besitzern von iPhone, iPad und Co. das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ziel der Cyberkriminellen ist es dabei, die Daten der Apple-ID zu stehlen, und sich so Zugriff auf die in der iCloud gespeicherten persönlichen Informationen der Anwender zu verschaffen (wie z.B. Fotos, Kontakte, Dokumente, E-Mails usw) - sowie Zugriff auf die Einkäufe, die der Inhaber des Accounts im Apple eigenen Shop iTunes Store getätigt hat. Viele Internet-Kriminelle gehen noch weiter und versuchen, an die Daten der Kreditkarte zu kommen, die zur Bezahlung verwendet wurde.
  • AutoRun. Reboot
    Im Laufe der letzten Monate gab es bei den Würmern, die in Java oder Skriptsprachen programmiert sind, wie z.B. JavaScript und VBScript, nichts sonderlich Interessantes. Das liegt vor allem daran, dass die Virenautoren, die völlig unspektakuläre Machwerke ans Licht der Welt bringen,...
  • Komplexer Android-Trojaner

    Anton Kivva

    Vor kurzem wurde uns eine Android-Anwendung zur Analyse zugespielt, wobei auf den ersten Blick klar wurde, dass es sich hierbei um etwas ganz Besonderes handelte. Alle Zeilen der DEX-Datei waren verschlüsselt und der Code war obfuskiert. Die Datei erwies sich als multifunktionaler...
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Cloud Computing - Gefahr im Netz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Der Hype wächst seit Monaten und es ist heute in vieler Munde - Cloud-Computing. Damit schmücken sich viele Hersteller und Distributoren und man hat das Gefühl nicht mehr zur Branche zu gehören wenn man da nicht kräftig mitmischt. Dabei übersehen die meisten dass es erhebliche Schwächen dieser Technologie insbesondere bei der Datensicherheit gibt. Denn Cloud-Computing ist lediglich ein Konzept und keine konkrete Technik. Kein Kunde weiß wirklich wie die Technik und die Datensicherheit in der jeweiligen "Cloud" aussehen. Es gibt derzeit keine weltweit verbindlichen Regelungen wie Kundendaten aufzubewahren sind. Es ist vielmehr so, dass der Kunde nicht einmal weiß in welchem Land er gerade seine Daten auslagert und welche Gesetze und rechtliche Regelungen hier gelten. Sicher, die Rechnerwolke scheint auf erstem Blick hin eine elegante Lösung um Dienste, Speicher, Vernetzung sowie Rechenleistung dem lokalen Netzen zu entnehmen und auszulagern. Doch die Gefahren der Auslagerung von Daten und damit Know How überwiegen bei weitem. Der Kontrollverlust über die Aufbewahrung und Sicherung der Daten schafft wohl eines der größten Bedenken. Auch heutige Verschlüsselngen nach TLS- oder SSL-Algorythmen gelten als nicht sicher vor unbefugtem Zugriff. Doch nicht nur Cyberkriminelle haben Interesse an diesen "Clouds" auch die US-Regierung plant ein Gesetz nachdem Geheimdienste einen Zugang zu verschlüsselten Daten im Netz erhalten. Dies ist für Unternehmen im Wettbewerb einer sich globalisiserenden Welt unvorstellbar. Aber es gibt weitaus größere Schwächen dieses Konzepts. Schon durch die ständig benötigte Internetverbindung entsteht ein Single-Point-of-Failure die bei Ausfall zu erheblichen Problemen führt. Aber auch bei stabilen Internetverbindungen erreicht die Geschwindigkeit der Netze nur einen Bruchteil der von lokalen Netzen. Auch die virtuelle "Cloud" besteht am Ende aus physischen Servern die in einem Rechenzentrum stehen. Vor allem aber der Weg aus der Cloud zurück zu einem anderen Anbieter oder sogar ins eigene Haus wird durch eine Vielzahl verschiedener Standards erschwert oder behindert. So ist aus heutiger Sicht das lokale Datennetz mit lokalen Applikationen und Storagesystemen geschützt durch Firewall und getrennt aufbewahrte Datensicherung das sicherste Konzept für Unternehmen.